Dr. med. Susanne von Ohlen

   

Praxis für ganzheitliche Medizin

 

  

 

  •  klassische Homöopathie

      

  •  Spezialistin für Sensomotorik

     

  • Ernährungsmedizin - metabolic balance

  

  • Bioresonanztherapie


 

 

Mitglied im deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte

 

Zusatzbezeichnung Homöopathie und Homöopathiediplom des deutschen Zentralvereins

 

Leitung einer ärztlichen Weiterbildungsgruppe zur Erlangung der Zusatzbezeichnung - und des Diploms Homöopathie im 3 Jahres Kurs

 

Homöopathische Weiterbildungsseminare bei Dr. Massimo Mangialavori, Dr. Andreas Richter, Gerhard Ruster, Claudia Stephan und Dorothea Weihe

 

 

Entwicklung der Homöopathie

Das Wort Homöopathie setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern homoios (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen.

 

Das Heilprinzip der Homöopathie wurde von dem deutschen Arzt und Apotheker Dr Samuel Hahnemann (geboren 1755 in Meißen, gestorben 1843 in Paris) entwickelt.

 

Die Ähnlichkeitsregel, der Grundpfeiler der Homöopathie, “Similia similibus curentur”, Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass ein Arzneimittel genau die Symptome beim Kranken heilt, die es in einer Prüfung beim Gesunden hervorrufen kann.

 

Die klassische Homöopathie basiert auf denen von Hahnemann in seinem Werk Organon der Heilkunst, erstmals 1813 erschienen, beschriebenen Regeln und Gesetzen.

 

Ausgangspunkt dieser Heilmethode war ein von ihm 1790 durchgeführter Selbstversuch mit Chinarinde.

 

“Ich nahm des Versuchs halber etliche Tage zweihmal täglich jedesmahl vier Quentchen gute China ein; die Füße, die Fingerspitzen usw wurden mir erst kalt, ich ward matt und schläfrig, dann fing mir das Herz an zu klopfen, mein Puls ward hart und geschwind; eine unleidliche Aengstlichkeit, ein Zittern (aber ohne Schauder), eine Abgeschlagenheit durch alle Glieder; dann Klopfen im Kopfe, Röthe der Wangen, Durst, kurz alle mir sonst beim Wechselfieber gewöhnlichen Symptome erschienen nach einander, doch ohne eigentlichen Fieberschauder. Mit kurzem: auch die mir bei Wechselfiebern gewöhnlichen besonders charakteristischen Symptomen, die Stumpfheit der Sinne, die Art von Steifigkeit in allen Gelenken, besonders aber die taube widrige Empfindung, welche in dem Periostium über allen Knochen des ganzen Körpers ihren Sitz zu haben scheint – alle erschienen.

Dieser Paroxysm dauerte zwei bis drei Stunden jedesmahl, und erneuerte sich, wenn ich diese Gabe wiederholte, sonst nicht. Ich hörte auf, und ich ward gesund.”

 

Der Chinarindenversuch war der Vorläufer der Arzneimittelprüfungen am Gesunden mit der man zusammen mit der Toxikologie und den Therapeutischen Erfahrungen Bilder von den Arzneimitteln erhält. Das Arzneimittelbild beschreibt alle beobachtbaren Symptome und Erscheinungen auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene.

 

Die Ausgangsstoffe homöopathischer Arzneien können Pflanzen sein, dem Tierreich entstammen, aus Mineralien oder Metallen bestehen.

 

Entscheidend für die Herstellung einer homöopathischen Arznei ist das von Hahnemann im Laufe seiner Studien entwickelte Verfahren der Potenzierung.

 

Dabei wird mit jedem Verdünnungsschritt eine Verreibung oder Verschüttelung durchgeführt.

Bei C Potenzen wird in einem Verhältnis von 1:100 gearbeitet, bei D Potenzen beträgt das Verdünnungsverhältnis 1:10, bei Q Potenzen (auch LM Potenzen genannt) 1:50000.

 

Die Zahl hinter dem Buchstaben bezeichnet die Anzahl der Potenzierungsschritte.

 

Einige Ausgangssubstanzen (z.B. bestimmte Metalle, Mineralien, giftige Pflanzen) können erst durch das Potenzieren arzneilich genutzt werden. Durch das aufwendige Verreibungs - oder Verschüttelungsverfahren erfährt die Arznei während der Potenzierung eine Verstärkung ihrer Wirksamkeit. Die Substanzen verlieren ihren materiellen Charakter und können auf einer anderen nunmehr energetischen Ebene wirken.

 

Je höher das Mittel potenziert ist desto länger wirkt es. Deshalb sollten Potenzen oberhalb von C12 nicht ohne fachkundige Verordnung eingenommen werden.

 

Hahnemann sah im Menschen eine untrennbare  körperlich - seelisch - geistige Einheit. Lebenskraft nannte er die Energie, die diese Einheit im Gleichgewicht hält. Krankheitssymptome die wir wahrnehmen, sind nur Ausdruck der gestörten Lebenskraft.

 

Konstitution: Hierunter verstehen wir die anlagebedingte Reaktionsbereitschaft eines menschlichen Organismus auf die unterschiedlichsten Reize und Einflüsse, denen wir in unserer Umwelt ausgesetzt sind. Sie ist uns in die Wiege gelegt, unterliegt aber auch vielfältigen Modifizierungen im Laufe unseres Lebens. Sie ist also durch Erziehung, Lebensstil, Umwelteinflüsse, aber auch nach Krankheiten und Impfungen wandelbar.

Konstitutionsmittel beeinflussen und stärken unsere Konstitution tiefgehend.

 

 

Informationen zur homöopathischen Behandlung

In einem Anamnesegespräch, das meist 1-2 Stunden dauert, nehme ich alle Symptome und Besonderheiten auf, die Sie mir berichten.

 

Unter Berücksichtung der Symptome, charakterlicher Eigenschaften und möglichen Ursachen suche ich dann das passende Mittel - dass ihre Konstitution stärkende Mittel heraus.

Während hochakute Krankheiten innerhalb kürzester Zeit auf das homöopathische Mittel ansprechen, kann es bei chronischen Krankheiten Tage bis Wochen dauern, bis Sie eine Reaktion bemerken. Mit der klassischen homöopathischen Konstiutionstherapie wird eine langfristige Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Krankheitssymptomatik angestrebt.

 

In den ersten Tagen nach Einnahme des homöopathischen Arzneimittels kann eine sogenannte Erstreaktion auftreten, die durch die Resonanz des Mittels mit dem vorliegenden Zustand erzeugt wird. Genauso ist es möglich, dass im Verlauf der Behandlung Symptome Ihnen bekannter alter Beschwerden in abgeschwächter Form wieder auftauchen. In beiden Fällen handelt es sich um heilsame Reaktionen.

Mit der Zeit können Sie eine deutliche Stabilisierung ihrer Gesamtkonstitution feststellen.

 

 

 

Homöopathie für Kinder und Erwachsene

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